| After (Anus) |
ist die Bezeichnung für den Darmausgang.
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Analfissur
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ist ein kleines, äußerst schmerzhaftes Geschwür in der Schleimhaut des Afters, das oft durch harten Stuhlgang hervorgerufen wird.
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Analpolypen
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sind meist kleine, perlförmige Gewebsbildungen in der Afterschleimhaut. Sie sind gefährlich, wenn sie rasch wachsen, daher ist eine möglichst frühzeitige Entfernung angezeigt. |
Analprolaps
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Gewebeanteile des Analkanals (meist Hämorrhoiden) fallen durch die Darmöffnung nach außen und ziehen sich von alleine nicht mehr zurück.
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Anale Zäpfchen
und Salben |
haben oft eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung. |
| Analcondylome |
sind kleine, warzenförmige Bildungen rund um den After. Sie sind durch Viren bedingt. |
Gummiband-
ligatur |
Mit Hilfe eines Gummibändchens wird ein Hämorrhoidalknoten ,stranguliert'. Fällt nach 8 bis 10 Tagen ab. |
Hämorrhoidal-
geflecht
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ist eine polsterförmige Blutgefäßansammlung in der Afterregion, die zur Feinabdichtung des Darmausganges dient, insbesondere von Gasen. |
Hämorrhoiden
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sind krankhafte Vergrößerungen des Hämorrhoidalgeflechts.
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Hämorrhoidal-
leiden |
bestehen dann, wenn Hämorrhoiden Beschwerden machen (Schmerzen, Juckreiz, Blutungen). |
Infrarot-
koagulation |
Mit kurzen Hitzestößen von Infrarotstrahlen werden Hämorrhoiden verödet. |
| Koloskopie |
Untersuchung des gesamten Dickdarms mit Hilfe eines biegsamen, dünnen Gerätes. Damit können auch Gewebsproben entnommen und kleine Polypen abgetragen werden.. |
Marisken
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sind Hautläppchen an der Afteröffnung, die manchmal die Analhygiene erschweren. |
| Obstipation |
= Verstopfung |
Perianal-
thrombose
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Bildung eines Blutgerinnsels in kleinen Venen am Afterrand, das nichts mit Hämorrhoiden zu tun hat. |
Periproktale
Abszesse
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sind Eiteransammlungen im Gewebe rund um den Analkanal und Mastdarm. |
Proktoskopie
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Untersuchung des Afters und untersten Mastdarms mit einem 10 cm langen Rohr. |
Pruritus ani
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ist eine stark juckende Hautveränderung in der Umgebung des Afters. Der Pruritus ani kann viele Ursachen haben, z.B. Hygienemangel, Würmer, Pilze, Medikamente, Stoffwechsel-Erkrankungen oder auch psychische Gründe. |
Rektoskopie
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Untersuchung des ganzen Mastdarms mit einem 25 bis 30 cm langen Rohr. |
| Rektum |
= Mastdarm Endteil des Dickdarms, der eine Länge von 15 bis 20 cm hat.
Er beinhaltet die so genannte Ampulla, eine Erweiterung des Mastdarms, die als Stuhldepot dient. |
Rektum-
karzinom |
wird durch Austastung des Mastdarms diagnostiziert, durch den Nachweis von Blut im Stuhl und durch Endoskopie (Rektoskopie, Koloskopie) mit Gewebsprobeentnahmen.Hauptsymptome eines Rektumkarzinoms sind: Abgang von Blut (mit und ohne Schleim) oder Änderung der Stuhlbeschaffenheit und -frequenz (häufiger Stuhldrang mit mangelnder Entleerung). |
| Rektumpolypen |
können das Vorstadium eines Karzinoms sein. Sie sollten deshalb so früh wie möglich diagnostiziert werden. Meist ist ihre Abtragung durch das Koloskop möglich. |
| Rektumprolaps |
Vorfall des Mastdarmes oder eines Teiles davon durch die Analöffnung. |
Schließmuskel
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Am Darmausgang befindet sich ein innerer und ein äußerer Schließmuskel. Der innere Muskel funktioniert reflektorisch durch entsprechende Füllung des Mastdarms mit Stuhl. Der äußere Muskel kann durch den eigenen Willen beherrscht werden. |
| Sklerosierung |
Injektion eines Medikaments in den Hämorrhoidalknoten oder dessen Umgebung. Führt zur Schrumpfung des Knotens. |
Stuhlinkontinenz
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ist die durch verschiedene Ursachen bedingte Unfähigkeit, den Stuhl zu halten. |